Neue Märkte für Stadtwerke

23. Juni 2014
Auch für Stadtwerke und Energieversorger im Allgemeinen sind Soziale Medien (Social Media) ein wichtiges und effektives Kommunikationsinstrument. Leider wird dieses noch viel zu wenig eingesetzt. Dabei könnte so viel damit erreicht werden – und das auf ganz einfache Weise.
 
Morgens nach dem Aufwachen schauen, was die Freunde am Abend vorher gemacht haben, sich über den Chat zur Mittagspause verabreden und abends die tollsten Bilder von der Vernissage posten. Wir bewegen uns oft und vor allem lange im Social Media-Universum. Häufig erfolgt das parallel zur klassischen Mediennutzung wie dem Fernsehen oder Radiohören. Die Bedeutung dieser sogenannten sozialen Netzwerke liegt auf der Hand: Facebook, Google+, Twitter und Co. verknüpfen nicht nur Menschen 24 Stunden täglich miteinander, sondern verbinden gleichzeitig Marken mit potenziellen Kunden. Genau dieser Vorteil sollte genutzt werden, zumal keine großen Ressourcen notwendig sind. 
 
Aber einfach dabei zu sein und mitzumachen, weil alle sich dort tummeln, bringt nicht viel. Es geht um das Wie des Netzwerkens. Es geht darum, wie diese Medien für das eigene Unternehmen genutzt werden. Ein guter Auftritt verlangt, sich wiederholt mit der eigenen Marketing- und Kommunikationsstrategie auseinanderzusetzen. Dabei dreht es sich um Kernfragen wie:
 
  • Was will ich auf den sozialen Netzen erreichen?
  • Wer im Unternehmen beschäftigt sich damit? Wer ist Stratege, wer Manager?
  • Wie gestalte ich meinen Marketingmix? Wie begleite ich Offline-Kampagnen?
  • Welche Zielgruppen will ich erreichen? Und welchen Content biete ich diesen?
 
Wichtig ist, sich intensiv mit den sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen, die Möglichkeiten, die sie bieten, kennenzulernen und effektiv zu nutzen. Auf Facebook kann beispielsweise Werbung laufend optimiert, dabei neue Zielgruppen entdeckt und eingebunden werden. Eine Wirkungsmessung der eigenen Werbebotschaft gibt es dazu in Echtzeit. Was ist besser als heute schon zu wissen, was die Kunden denken und verlangen?
Mittlerweile ist es möglich, hochprofessionell mit diesen Netzwerken zu arbeiten. Da kann ein Reporting an die Geschäftsführung schon mal Verblüffung auf die Gesichter zaubern. Denn selten konnten Zielgruppen so detailliert analysiert werden. Streuverluste sind dann kein Thema mehr. Und man wird erstaunt sein, welche plötzliche Interaktion sich mit gutem Content zeigen wird.
 
Jedes der sozialen Netzwerke hat eigene, besondere Vorteile: Google +/YouTube gibt der SEO den letzen Kick, um mit einfachen Meldungen auch mal bei Google auf Seite 1 zu rutschen und ermöglicht bestmöglichste Auffindbarkeit für Produkte. Twitter bietet den Vorteil, sich mit anderen Branchengrößen zu verbinden und die Presse zu füttern. Von ganz alleine ergibt sich durch den Netzwerkcharakter auch das Monitoring des Wettbewerbes.  
 
Grundsätzlich hält die Kommunikationsmöglichkeit in Echtzeit für Kunden wie Unternehmen unschlagbare Vorteile bereit. Kundennähe kann ganz anders gelebt werden - genau das ist wichtig für Stadtwerke und EVU als DIE regionalen Kompetenzträger in Sachen Bürger + Energie. Gerade für regional agierende Unternehmen lohnen sich Facebook&Co als Imageinstrument, weil sich die Kunden eher damit identifizieren und stärker reagieren. Große Marken wie Apple oder Adidas erreichen dagegen selten so hohe lokale Bezüge. 
 
Den Anschluss nicht verlieren -  das ist das Credo für einen Auftritt in den sozialen Medien. Am Ende steht die Chance, Bestandskunden stärker zu binden, Gespräche über die eigene Marke zu generieren und Marktnischen auszubauen
Nutzen Sie das Vertrauen, das Ihnen infolge eines transparenten Auftritts entgegengebracht wird. Sehen Sie die soziale Medien nicht als als Ergänzung, sondern Erweiterung herkömmlicher Marketinginstrumente. Sie haben die Chance, Ihrer Region zu zeigen, was Sie alles leisten.